Carlolinum Osnabrück
04.02.2019

Karlstag 2019

Traditionell wurde am Gymnasium Carolinum aus Anlass des Todestages seines Namensgebers Karls des Großen der Karlstag gefeiert.

Den Auftakt dazu bildete der ökumenische Gottesdienst am 28.01. in der Gymnasialkirche, dessen musikalische Gestaltung der Chor „Carolinum Cantat“ unter Leitung von Jutta Albrecht-Laaff übernommen hatte. Kyrie und Gloria aus der c-Moll-Messe von Mozart mit der Solistin Natalia Atamanchuk als Vorgeschmack auf das Konzert am 22.6.2019 wurde in gekonnter Weise dargeboten.

Das Thema der Predigt von Pastor Schagon, „Mein Lohn ist, dass ich dienen darf“, setzte in gewisser Weise einen Kontrapunkt zum Festvortrag der Karlsakademie am folgenden Tag. Nach dem Gottesdienst bot sich während der Agapefeier in der Pausenhalle bei Kerzenschein für Schüler, Eltern, Lehrer und Ehemalige die Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Während der Karlsakademie am 29.1. stimmte Theodor Rupp mit Stücken von Frederic Chopin und George Gershwin auf den Festvortrag ein und erntete damit von allen Seiten großen Applaus.

Als Festredner konnte in diesem Jahr Prof. Dr. Felix Osterheider gewonnen werden, der  von 2009-2018 als Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor  beim GMHütter Stahlwerk tätig gewesen war und mit Jahresbeginn einen Neustart als  selbständiger Unternehmensberater gewagt hat.

Humorvoll referierte er über das Thema: „Was findet ein Arbeitnehmer sexy? – Was findet ein Arbeitgeber wichtig?“

Bei der Beantwortung dieser Fragen, die zentral für die Berufsorientierung sind, ging es nicht in erster Linie um konkrete Kompetenzen. Vielmehr hätten einige Statements dem Religionsunterricht entnommen sein können, wie der Referent es selbst formulierte.

So sei von großer Bedeutung, welche Werte man habe. Entscheidend sei, dass man mit sich selbst klar ist, und Vertrauen sei der Anfang von allem.

Dass nicht nur Berufseinsteiger angesprochen waren, war spätestens klar, als der Redner, der sich mit 50 Jahren beruflich noch einmal vollkommen neu orientiert hatte, formulierte: „Success is a journey, not a destination.“